Deutsche Meisterschaft WA im Freien 2016Ende August hatte Sabine Fünfgelder ihren ersten Auftritt bei einer Deutschen Meisterschaft im Bogenschießen. Sie hatte sich durch ihre sehr guten Leistung bei der bayerischen Meisterschaft im Juli für die Teilnahme bei der am letzten August-Wochenende vom PSV München ausgerichteten Meisterschaft qualifiziert.

Diese Meisterschaft wurde an drei Tagen nacheinander ausgetragen, um die unterschiedlichen Wettkampf- und Altersklassen alle unter zu bringen. Für Sabine war der Start am Freitag um 8 Uhr am Morgen. Da sie schon am Vortag angereist war, stellte diese sehr frühe Startzeit kein wirkliches Problem dar. 

Sabine hatte in den vorhergehenden Wochen seit der bayerischen Meisterschaft versucht, eine optimale Vorbereitung für diesen Wettkampf zu finden. Mindestens viermal die Woche Training am Bogenplatz und noch weitere bis zu dreimal Ausgleichstraining im Fitness-Studio.

Dieses Pensum durchzuhalten, bedeutete eine beachtliche Anstrengung. Da sie wusste, dass sie mit ihrer Saisonleistung eigentlich eher am hinteren Leistungsende der Teilnehmerinnen liegen würde, war ihre Minimal-Zielsetzung "nur nicht letzte werden".

Schon beim Einschießen merkte man aber, dass dies nicht der Tag von Sabine werden würde. Sie machte einige Konzentrationsfehler und konnte die erste Runde mit nur 308 Ringen absolvieren. Bei der bayerischen Meisterschaft lag sie noch etwa 20 Ringe über diesem Ergebnis. Sie konnte sich im zweiten Durchgang zwar noch etwas steigern, aber an ihre Leistungen vom Juli kam sie bei Weitem nicht heran.

Sabine Fünfgelder bei der Deutschen Meisterschaft 2016So konnte sie insgesamt nur 619 Ringe erreichen. Trotz der Enttäuschung über dieses Ergebnis blieb aber doch noch etwas Positives: Sie hatte bei ihrer ersten deutschen Meisterschaft trotz der für sie unbefriedigenden Leistung den 22. Platz errungen. Damit hatte sie wenigstens ihr Minimalziel erreicht. In den nächsten Wochen bleibt nun Zeit für die Analyse dieses Wettkampfes und die Vorbereitung der Hallensaison, die schon Ende September / Anfang Oktober beginnt.

Die Ergebnisse im Detail finden sich hier.

 

 

 

 

Die erfolgreichen Schützen beim Meterwurstturnier 2016Die SSG Röthenbach veranstaltet jedes Jahr im August das Meterwurstturnier. Hierbei handelt es sich um einen nicht zu ernst gemeinten Wettkampf, bei dem es "um die Wurst" geht. Jeder Teilnehmer erhält bei diesem Event die von ihm geschossenen Ringe in Millimeter einer fränkischen Wurstspezialität als Preisgeld.

Die von Hans-Peter Bierlein und seinem Team routiniert organisierte Veranstaltung erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. So war es nicht verwunderlich, dass das Turnier auch dieses Jahr bis auf den letzten Platz ausverkauft war. Geschossen werden bei diesem Turnier 72 Pfeile auf unterschiedliche Entfernungen. Die Erwachsenen schießen mit Recurve- oder Compound-Bögen auf 70m auf eine 122cm-Auflage, die Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren auf 30m mit einer 80cm-Auflage. Die gleiche Distanz haben auch die Blankbogenschützen zu absolvieren.

Von vielen Spitzenschützen wird diese Veranstaltung genutzt, um die lange Wartezeit auf die deutsche Meisterschaft Ende August zu überbrücken, da im August in Bayern praktisch keine Turniere stattfinden. So gingen unter anderen auch mehrere Finalisten der Bayerischen Meisterschaft an den Start: Witali Kraf aus Wassertrüdigen (Recurve Herren), Jürgen Seibold aus Feucht (Compound Herren) und Sabine Fünfgelder (Compound Damen).

Aber auch viele Freizeit- und Hobbyschützen nehmen an dieser Verantaltung teil, da es hier primär um den Spaß am Bogenschießen in gemütlicher Runde geht.

So waren auch insgesamt fünf Schützen von uns bei diesem Turnier dabei: Sabine Fünfgelder bei den Damen Compound, Oliver Fünfgelder und Gerhard Renner bei den Herren Compound, Philipp Bauer bei den Herren Recurve und Carl-Luca Späth bei den Kindern Recurve.

Bei den Herren Recurve legte Philipp Bauer mit 239 Ringen los, konnte dieses Niveau aber leider in der zweiten Hälfte nicht halten und erzielte mit 435 Ringen gesamt den 15. Platz. Damit lag er aber trotzdem noch über seinem Ergebnis vom letzten Jahr.
Auch für Carl-Luca Späth war es der erste Wettkampf dieser Art. In der ersten Runde konnte er 234 Ringe erreichen, aber auch er ließ in der zweiten Hälfte nach, so dass er insgesamt auf 440 Ringe kam. Dies war bei den männlichen Kindern/Jugendlichen unter 18 Jahren aber immerhin der dritte Platz.

Sabine hatte in der ersten Hälfte noch ein paar Schwierigkeiten, so dass sie mit 313 Ringen noch knapp hinter Oliver lag, der mit 317 Ringen ein sehr gutes Ergebnis schoss. Für Gerhard war es die erste derartige Veranstaltung überhaupt, zumal er erst seit 5 Monaten überhaupt mit dem Compound-Bogen schießt. Er kam auf 287 Ringe in der ersten Hälfte. In der zweiten Hälfte konnte Sabine den Zweikampf innerhalb des Vereins für sich entscheiden, da nun sie 317 Ringe schoss und Oliver mit nur 309 Ringen abschloss. Damit hat Sabine insgesamt den innerfamiliären Wettkampf knapp mit 4 Ringen Vorsprung für sich entschieden. Sie gewann damit bei den Damen Compound und Oliver erreichte bei den Herren den 5. Platz. Gerhard Renner schloss mit einer gleichbleibenden Leistung mit 286 Ringen in der zweiten Hälfte ab, was ihm letztendlich den 11 Platz bei den Compound-Herren einbrachte.

Das Gesamtergebnis gibt es hier.

Wassermelone auf 100m getroffenDie Entfernung der Torlinien auf dem A-Platz der SpVgg beträgt 100 Meter. Einige unserer AH-Fußballer, allen voran Ralf Distler, waren der Meinung, dass es nicht klappt, von einer der Linien bis zur anderen zu schießen. Darum wettete er mit der Bogenabteilung, dass es keiner schaffen würde, auf diese Entfernung eine Wassermelone zu treffen.

Diese Herausforderung nahmen die Bogenschützen natürlich an. Auch wenn die Wettkampf-Entfernungen maximal 90 Meter betragen, war man sich sicher, dass dies klappen müsste.

So trafen sich nach dem Bogenlauf im Juli Hansi Kraetsch, Philipp Bauer, Thomas Späth (Vater unseres Mitgliedes Carl-Luca Späth) und Oliver Fünfgelder, um die Wette einzulösen. Die Entfernung war vorher ausgemessen worden, so dass die Schützen ihre Schießlinie genau im geforderten Abstand zur Melone hatten. Nach dem Einschießen und dem damit notwendigen Einstellen der Visiere ging es dann los. Schon mit seinem ersten Pfeil traf Oliver Fünfgelder mitten in die Wassermelone. Aber auch Thomas Späth traf noch in der ersten Passe. Damit war bewiesen: es geht.

Ralph Distler stand natürlich zu seinem Wetteinsatz (ein Kasten Bier), den sich die Schützen danach zu Gemüte führten. Selten hatten wir bei einer so schwierigen Aufgabe so viel Spaß.

Die Gewinner des Bogenlaufes 2016Seit zwei Jahren verfolgt unser Mitglied Ali Ahlborn die Idee, einen Bogenlauf zu organisieren. Ende Juli war nun endlich die Möglichkeit gekommen, diese Idee in die Tat umzusetzen.

Bei dem Fun-Bogenlauf geht es darum, ähnlich einem Biathlon, sowohl drei Runden einer Laufstrecke (je 400m) zu bewältigen als auch dazwischen mit dem Bogen noch möglichst gut zu schießen. Jeder Fehlschuß gibt Zeitaufschlag, jeder 10er gibt eine Zeitgutschrift.

Insgesamt fanden sich 13 Teilnehmer zu diesem Event ein. Nach dem Einschießen gab Ali für alle den Startschuß. Er hatte die Laufstrecke genau abgemessen und sich auch um das entsprechende Personal zur Zeitmessung gekümmert. Die meisten gingen die erste Laufstrecke sehr schnell an, so dass beim darauffolgenden Schießen auf 18 Meter mehr nach Luft geschnappt als ruhig geschossen werden konnte. Aber jeder hat seinen eigenen Weg gefunden, die drei Pfeile weitgehend ins Ziel zu bringen. Dann ging es auf die zweite Runde der Laufstrecke. Hier zeigte sich dann schon deutlich, wer in der ersten Runde zu schnell für seine Verhältnisse gestartet war, denn das Feld zog sich schon deutlich in die Länge. Beim zweiten Schießen waren die Ergebnisse dann teils sehr durchwachsen. Wer dabei Defizite zeigte, konnte sich nun noch in der dritten Laufrunde verbessern.

Souveräner Sieger wurde Philipp Bauer. Er konnte damit den Pokal in Gold erringen. Silber ging an Marco Grießmeier und Bronze erreichte Carl-Luca Späth.

Alle Beteiligten hatten bei diesem Bogenlauf viel Spaß und waren der Meinung, dass wir dies auch im nächsten Jahr wiederholen sollten.

Die erfolgreichen Teilnehmer der FITA-AbnahmeAm letzten Juli-Wochenende fand das zweite Mal in diesem Jahr eine Abnahme der Leistungsnadeln des FITA-Beginner-Awards statt. Die FITA-Abzeichen sind Leistungsabzeichen, ähnlich den Sportabzeichen in anderen Sportarten. Das Besondere an den FITA-Abnahmen ist, dass es hierbei einen internationalen Abnahme-/Leistungskatalog gibt, den es zu absolvieren gilt. Die Anforderungen beziehen sich hierbei nicht nur auf die erzielten sportlichen Leistungen, sondern auch auf mehrere Kenntnisse und Fähigkeiten, die der Bewerber in einer Prüfung nachweisen muss.

Die FITA-Leistungsabzeichen gibt es in insgesamt sieben Stufen:

Für Schüler bis 12 Jahren gibt es die FITA-Federn in rot und gold. Der Prüfung zur goldenen Feder stellte sich Robin Klaßmüller, der alle Teile der Anforderungen souverän meisterte.

Für alle älteren gibt es die FITA-Pfeile in den Farben weiß, schwarz, blau, rot und gold. Alle Prüfungen bauen aufeinander auf und steigern sich in den Anforderungen an die Schießergebnisse und die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse.

Wir gratulieren zur bestandenen Prüfung:

Robin Klaßmüller bei seiner FITA-AbnahmeGoldene Feder

  • Robin Klaßmüller

Weißer Pfeil

  • Sylvia Ahlborn
  • Lea Beck
  • Waldemar Blank
  • Frank Klaßmüller
  • Anne Kokoska-Ruppert
  • Uwe Neugebauer
  • Carl-Luca Späth
  • Claudia Späth
  • Thomas Späth
  • Leo Ruppert
  • Peter Zippel

Schwarzer Pfeil

  • Ali Ahlborn
  • Marco Grießmeier

Blauer Pfeil

  • Maximilian Hofer

Roter Pfeil

  • Cornelia von Hardenberg
  • Hansi Kraetsch
  • Oliver Fünfgelder

Goldener Pfeil

  • Philipp Bauer


Mit Philipp Bauer hat nun das erste Mitglieder der SpVgg Roth die höchste Stufe erreicht. Wir hoffen natürlich, dass es ihm noch möglichst viele gleichtun. Die nächste FITA-Abnahme ist spätestens für das nächste Jahr geplant.